Updates für den Captimizer und MXM Chart

Zwischenversion 8.52 (09.08.2011)

Aufgrund eines technischen Problems in der Datenbank für Hebelzertifikate konnte die Vielzahl an neuen Hebelzertifikaten nicht mehr angelegt werden. Dies führte bei einigen Anwendern zum Programmansturz. Bei der Version 8.52 handelt es sich nur um ein außerplanmäßiges Zwischenupdate um das Datenbank-Problem zu beheben.

Funktionserweiterungen werden erst mit dem nächsten planmäßigen Update vorgenommen.

Hier können Sie die Patches für Ihre Programm-Version laden.

Zielversion für alle Patches: 8.52

Patch für Captimizer Basic

Patch für Captimizer Turbo

Patch für Captimizer PRO

Patch für MXM Chart

Normalerweise erfolgt das Update auf eine neue Version vollautomatisch im Rahmen der Kursaktualisierung. Bitte laden Sie das Patch daher nur, wenn ein automatisches Update nicht funktioniert oder die Hotline einen entsprechenden Hinweis gibt.


Änderungen von der Version 8.16 auf 8.51

Erweiterungen bei allen Captimizer-Varianten:

  • Mit Umkehrstrategien wurde eine neue Kategorie von Indikatoren eingeführt, die im Chart eingeblendet und in Regeln innerhalb einer Strategie eingesetzt werden können. Umkehrstrategien, die in der angelsächsischen Literatur als Stop und Reversal (SAR) bezeichnet werden, gehen auf das Parabolic SAR und das Volatility System von Welles Wilder zurück. Umkehrstrategien sind trendfolgende Analyseinstrumente, die anzeigen an, ob sich der Markt im Aufwärts- oder Abwärtstrend befindet. Im Aufwärtstrend befindet sich der Kursverlauf oberhalb und im Abwärtstrend unterhalb der Umkehrlinie. Der Indikator Parabolic SAR wurde in die Umkehrstrategie integriert. Folgende Methoden finden sind unter den Oberbegriff „Umkehrstrategie“ zu finden: Clear method nach Black, Parabolic SAR nach Wilder, Parabolic SAR nach Meyers, SuperTrend nach Seban (ATR), SuperTrend mit Standardabweichnung, Volatility System nach Wilder (ATR), Volatility System mit Standardabweichnung. Eine Beschreibung der Verfahren finden Sie im pdf-Dokument „Leitfaden Technische Analyse“ auf Seite 92-102.
  • Es wurden neue Stopptypen bei den Regeln zum Sicherheitsausstieg aufgenommen. Folgende Verfahren zur Definition von Stoppmarken sind hinzugekommen: Break-Even-Stopp, Elder SafeZone Stop, Kase DevStop, Extremwert der letzten Korrektur als Stopp, Widerstands- und Unterstützungslinien als Stopp, Adaptiver Durchschnitt als Stopp, Bänder als Stopp, Gleitender Durchschnitt als Stopp, Gleitender Durchschnitt mit Zeitverkürzung als Stopp. Eine Beschreibung der Verfahren finden Sie im pdf-Dokument „Systematisch handeln mit dem Captimizer“ auf Seite 154-172.
  • Zur Verbesserung der Definition von Saisonalen Mustern wurden beim Regeltyp „Regeln in Abhängigkeit vom Datum, Wochentag oder Monat“ zwei Erweiterungen vorgenommen: Mit dem Eintrag „Tagebereich in Werktagen jedes Monats“ kann ein Bereich innerhalb eines Monats in Werktagen relativ zum Monatsanfang oder –ende definiert werden. Dabei wird bei positiven Werten von Monatsanfang und bei negativen Werten vom Monatsende ausgegangen. Z.B. gibt -3 den drittletzten Werktag eines jeden Monats und 5 den fünften Werktag eines jeden Monats an. Mit dem Eintrag „Tagebereich in Werktagen jedes Jahres“ kann ein Bereich innerhalb eines Monats in Werktagen relativ zum Jahresanfang oder –ende definiert werden. Dabei wird bei positiven Werten von Jahresanfang und bei negativen Werten vom Jahresende ausgegangen.
  • Beim Einsatz des Navigators werden Kapitalmaßnahmen jetzt durch einen entsprechenden Hinweis im Vorschlagsbereich angezeigt und können mit Hilfe der Funktion „Kapitalmaßnahme“ zur Anpassung des Bestands verwendet werden.  Beim automatischen Ausführen im Zeitraffer-Modus werden die Kapitalmaßnahmen wie andere Vorschläge automatisch verarbeitet. Kapitalmaßnahmen treten meist bei Aktien auf, wenn Kapitalerhöhungen, Splits oder Kapitalherabsetzungen beschlossen werden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im pdf-Dokument „Systematisch handeln mit dem Captimizer“ auf Seite 61.
  • Bisher konnten Chart- und Filtervorlagen nur in der Benutzerdatei gespeichert werden und konnten somit nicht unter verschiedenen Benutzerdateien ausgetauscht werden. Diese Vorlagen können nun zusätzlich in eine externe Datei exportiert oder von dort wieder importiert werden. Dadurch ist ein Austausch von Vorlagen zwischen unterschiedlichen Benutzerdateien und damit natürlich auch zwischen Anwendern des Captimizer möglich.
  • Mit der Checkbox „Die Regel soll in einer bestimmten Währung berechnet werden“, können bei Regeln zu Indikatoren nun einen Währungswechsel, wie im Chart, vornehmen. Dabei werden die Kurse zuerst in die angegebene Währung umgerechnet und erst dann der Indikator auf den umgerechneten Kursverlauf angewendet.
  • Im Infobereich eines Chartfensters wird zusätzlich der %-Abstand der aktuellen Kurses zu einem gleitenden Durchschnitt angezeigt, sofern der Anwender einen gleitenden Durchschnitt im Chart eingeblendet hat.
  • In der Depotverwaltung kann sich der Anwender die Abgeltungssteuer etc. auch bei der Auswertung „Realisierte G/V“ in einer Spalte anzeigen lassen.

Zusätzliche Erweiterungen im Captimizer Pro

  • %-Rang-Indikatoren sind eine neue Art von Indikatoren, die in dieser Form nur im Captimizer Pro verfügbar sind. Ihr Einsatzgebiet liegt in erster Linie auf dem Gebiet von Handels­strategien. Hier sind diese Indikatoren ein interessantes Instrument, um nach einem Einstiegs­signal für den Gesamtmarkt eine Auswahl von zu kaufenden Einzelwerten zu treffen. Der %-Rang-Indikator funktioniert wie eine Rangliste, die täglich für eine vorgegebene Anzahl von Wertpapieren berechnet wird. Der %-Rang-Indikator kann zur Berechnung der Rangliste folgende Verfahren einsetzen: Beta-Faktor, Efficiency Ratio, Historische Volatilität, Historische Volatilität Ratio, Korrelation, Outperformance, Outperformance Trend, Prozentuale Abweichung vom Durchschnitt, Prozentuale Abweichung vom Hoch %-Rang, Prozentuale Abweichung vom Tief, Relative Strength Levy, Relative Strength Index, Relative Strength Value, Relative Strength Value Product, TBI, Variationskoeffizient. %-Rang-Indikatoren können sowohl Indikatorbereich des Charts eingeblendet, als auch in Regeln innerhalb einer Strategie eingesetzt werden. Eine Beschreibung finden Sie im pdf-Dokument „Leitfaden Technische Analyse“ auf Seite 55-57.
  • Mit einer neuen Funktion des Captimizer kann der Prozess des Einzeichnens von Widerstands- und Unterstützungslinien automatisiert werden. Dies hat eine Reihe von Vorteilen, wie Zeitersparnis, objektivere Ergebnisse, Testbarkeit und die Möglichkeit, Widerstands- und Unterstützungslinien in Regeln für Handelssysteme und zum Filtern einzusetzen. Eine Beschreibung finden Sie im pdf-Dokument „Leitfaden Technische Analyse“ auf Seite 23-24.
  • Mit Hilfe der Regeln für Doppelband-Strategien können Übertreibungen mit der anschließenden Rückkehr zum Mittelwert in eine Strategie integriert werden. Dabei wird mit zwei Bändern des gleichen Typs gearbeitet. Der Kursverlauf im ersten Schritt das äußere Band verlassen haben und anschließend in das innere Band zurückkehren, um ein Signal zu erzeugen. Durch die Verwendung von zwei Bändern entsteht eine „neutrale Zone“, die Fehlsignale vermeidet, wenn der Kursverlauf eng um ein Band oszilliert. Eine Beschreibung finden Sie im pdf-Dokument „Leitfaden Technische Analyse“ auf Seite 61.
  • Mit der neuen Exportfunktion können die Daten des Simulators und der Signalanalyse in eine ASCII-Datei exportiert werden. Diese Daten können dann mit anderen Programmen, zum Beispiel mit einer Tabellen­kal­ku­lation,  weiterverarbeitet werden. Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie im pdf-Dokument „Systematisch handeln mit dem Captimizer“ auf Seite 73 und 98.

Fehlerkorrekturen

  • Beim Drucken eines Charts konnte es vorkommen, dass der in den Hintergrund verschwand, wenn andere Programme zur gleichen Zeit ausgeführt wurden.
  • ISIN Änderungen konnten unter bestimmten Umständen dazu führen, dass Trendlinien, Texte etc. im Chart nicht mehr sichtbar waren und neu eingezeichnet werden mussten. Das Problem wurde beseitigt und auch die betroffenen Elemente werden reaktiviert.
  • In der Depotverwaltung konnte bei Fremdwährungsgeldkonten der Wechselkurs bei bestimmten Konstellationen nicht eingegeben werden.